Auch für dieses Spiel war ich mit meinem Team am Eingang postiert. Erstmals konnten wir in kurzen Hosen und T-Shirt unseren Dienst versehen und die Cap diente nicht als Regen- sondern Sonnenschutz! Die Ticketkontrolle ist echt eine kurzweilige Angelegenheit und gibt massenhaft Gelegenheit für kurze, interessante Gespräche mit den Fans beider Lager.
Leider gabe es einige Probleme mit verlorenen Tickets oder mit Personen, welche ihren 'Follow your team'-Voucher nicht rechtzeitig in ein gültiges Ticket umgewandelt hatten. In der Regel konnte aber mit den Kollegen vom Ticketing eine Lösung gefunden werden.
Während die portugisieschen Fans in aller Regel problemlos sind, traten die Deutschen schon ziemlich laut und weniger verständnisvoll auf. Ärger gab es aber auch hier keinen. Trotzdem schade, dass die Portugiesen nun weg sind. Für den Bierkonsum in Basel ist es aber sicherlich ein Gewinn, dass Deutschland das Halbfinale erreicht hat :-)
Ich freue mich schon auf dem Samstag und die Holländer! Das wird sicher eine Klasse Stimmung. Wäre gerne mal wieder im Stadion ;-)
Nächste Woche habe ich mich noch für den Sondereinsatz 'Wave Capes verteilen' gemeldet, da ich sowieso frei habe. Mal schauen, ob sie mich noch brauchen oder ob sich schon genügend Volunteers gemeldet haben.
Donnerstag, 19. Juni 2008
Samstag, 14. Juni 2008
Ein Samstag zum Feiern
Heute standen gleich 2 Parties auf dem Programm. Einerseits feierte der Dorftreff Teufenthal sein 10-jähriges Bestehen und andererseits lud mein Bruder Hansruedi ein, mit ihm seinen 50. Geburtstag zu zelebrieren.
10 Jahre Dorftreff Teufenthal
Bei trockenem und relativ warmen Wetter trafen die offiziellen Gäste um 13.00 Uhr für den Apéro ein. Bald darauf erschien die Musikgesellschaft Teufenthal, verstärkt durch die Kolleginnen und Kollegen aus Unterkulm, um dem jubilierenden Verein die Aufwartung zu machen. Mit rassigen Klängen eröffneten die Musikantinnen und Musikanten das Fest.
Die kurze und unterhaltsame Festrede übernahm Thomas Plüss vom Gemeinderat. Er besann sich der Gründungszeit des Vereins, durch welche auch er sich mit seiner Familie rasch im Dorf integrieren konnte. Ausserdem amtet er regelmässig als Tagespräsidenten des Dorftreffs bei der jährlichen Generalversammlung. Somit war er für das Amt des Festredners absolut prädestiniert.
Am Nachmittag vergnügten sich die Kinder bei allerlei Spielen, während die Erwachsenen im gemütlichen Kreis die milden Temparaturen genossen. Für das leibliche Wohl war auch in ausreichendem Masse gesorgt.
Feier anlässlich des 50. Geburtstags von Hansruedi
Annatina hatte sich schon wochenlang darauf gefreut, mit ihrem Götti Geburtstag zu feiern. Sie wollte deshalb dafür auch unbedingt ein schönes Kleid und eine Frisur vom Coiffuer. Also begleitete ich sie am Nachmittag zu ihrem Coiffeurtermin, damit sie so richtig chic ans Geburtstagsfest konnte.
Um 17.30 Uhr traf sich die Festgesellschaft im Restaurant Löwen in Uitikon-Waldegg. Den Apéro genossen wir bei angenehmen Temparaturen draussen. Bald schon dislozierte die Gesellschaft aber in den Saal, wo als erste Attraktion ein Zauberer und Comedian die Zuschauer unterhaltete. Es handelte sich um Michel Gammenthaler, welcher eine ausgezeichnete Show ablieferte.
Nach der Vorspeise und dem Salat gaben dann Annatina und ich mit der Cover-Version des Songs 'Min grosse Brüeder' von Stärneföifi dem Jubilaren ein kleines Ständchen. Nach dem Hauptgang spielte Herr Attinger von der Zurich Caledonian Pipe Band auf und erklärte vieles über die Geschichte und Funktion des Dudelsacks. Das Geheimnis, was die Schotten unter dem Kilt tragen, lüftete er aber nicht.
Kurz vor Schluss gab dann auch noch der ehemalige Dienstkollege von Hansruedi, Dani, eine Schnitzelbank zum Besten.
Es war ein schöner und gelungener Abend mit vielen netten Leuten und ausgezeichneten Speisen und Weinen.
10 Jahre Dorftreff Teufenthal
Bei trockenem und relativ warmen Wetter trafen die offiziellen Gäste um 13.00 Uhr für den Apéro ein. Bald darauf erschien die Musikgesellschaft Teufenthal, verstärkt durch die Kolleginnen und Kollegen aus Unterkulm, um dem jubilierenden Verein die Aufwartung zu machen. Mit rassigen Klängen eröffneten die Musikantinnen und Musikanten das Fest.
Die kurze und unterhaltsame Festrede übernahm Thomas Plüss vom Gemeinderat. Er besann sich der Gründungszeit des Vereins, durch welche auch er sich mit seiner Familie rasch im Dorf integrieren konnte. Ausserdem amtet er regelmässig als Tagespräsidenten des Dorftreffs bei der jährlichen Generalversammlung. Somit war er für das Amt des Festredners absolut prädestiniert.
Am Nachmittag vergnügten sich die Kinder bei allerlei Spielen, während die Erwachsenen im gemütlichen Kreis die milden Temparaturen genossen. Für das leibliche Wohl war auch in ausreichendem Masse gesorgt.
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| 10 Jahre Dorftreff |
Feier anlässlich des 50. Geburtstags von Hansruedi
Annatina hatte sich schon wochenlang darauf gefreut, mit ihrem Götti Geburtstag zu feiern. Sie wollte deshalb dafür auch unbedingt ein schönes Kleid und eine Frisur vom Coiffuer. Also begleitete ich sie am Nachmittag zu ihrem Coiffeurtermin, damit sie so richtig chic ans Geburtstagsfest konnte.
Um 17.30 Uhr traf sich die Festgesellschaft im Restaurant Löwen in Uitikon-Waldegg. Den Apéro genossen wir bei angenehmen Temparaturen draussen. Bald schon dislozierte die Gesellschaft aber in den Saal, wo als erste Attraktion ein Zauberer und Comedian die Zuschauer unterhaltete. Es handelte sich um Michel Gammenthaler, welcher eine ausgezeichnete Show ablieferte.
Nach der Vorspeise und dem Salat gaben dann Annatina und ich mit der Cover-Version des Songs 'Min grosse Brüeder' von Stärneföifi dem Jubilaren ein kleines Ständchen. Nach dem Hauptgang spielte Herr Attinger von der Zurich Caledonian Pipe Band auf und erklärte vieles über die Geschichte und Funktion des Dudelsacks. Das Geheimnis, was die Schotten unter dem Kilt tragen, lüftete er aber nicht.
Kurz vor Schluss gab dann auch noch der ehemalige Dienstkollege von Hansruedi, Dani, eine Schnitzelbank zum Besten.
Es war ein schöner und gelungener Abend mit vielen netten Leuten und ausgezeichneten Speisen und Weinen.
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| 50. Geburtstag Hansi |
Donnerstag, 12. Juni 2008
Die EM für die Schweiz zu Ende
Ich durfte gestern wiederum im Stadion sein, mit der gleichen Gruppe wie am Samstag. Die Stimmung war noch viel grossartiger, als am ersten Tag. Der Strom an Rot-weissen schien kein Ende zu nehmen.
Leider gabe es aber natürlich in dieser aufgeheizten Stimmung sehr vereinzelt auch schon ein paar agressive Zuschauer. Einer drohte, die Fahnen, welche am Balkon aufgehängt waren, abzufackeln, da sie ihm die Sicht nähmen. Dabei war ich bereits schon unterwegs, um das zu regeln. Wäre ja eigentlich die Aufgabe der Stewards (Security) gewesen. Leider waren einige von denen blind und auf beiden Ohren taub und hatten eine eingeschränkte Denkfähigkeit. Zum Glück gab es aber auch noch andere...
Ein anderer Zwischenfall waren Beleidigungen von Schweizer an die Adresse von Türkei-Fans, welche ihre Sitzplätze unglücklicherweise ausgerechnet im Sektor B erhalten hatten.Zumindest konnte ich den Sektor-Chef der Stewards darauf aufmerksam machen und er schaute sich die Situation vor Ort an.
Ansonsten brummte im Sektor B der Bär und die Stimmung war am Kochen. Das hat dann auch zu mehreren kleineren Einsätzen der Sanität geführt. Die meisten Ereignisse lassen sich wahrscheinlich auf übermässigen Alkoholkonsum zurückführen! Auf der Heimfahrt erfuhr ich dann von einem anderen Volunteer, dass es bei ihm im Sektor C einen älteren Anhänger der Türkei gab, der beim 1:2 einen Herzinfarkt erlitt und während 20 Minuten reanimiert wurde. Wie die Geschichte ausgegangen ist, wusse er nicht. Hoffen wir, dass der Mann es überlebt hat!
Die Freude auf das nächste Spiel ist nun schon etwas kleiner, nachdem klar ist, dass es sich für die Schweiz eigentich nur noch um ein Freundschatsspiel handelt. Hoffen wir, dass unsere Nati dort aber nochmals alles gibt und mir Würde aus dem Turnier ausscheidet. Und dann geht es wieder weiter mit hoffentlich spannenden Viertelfinals und dem Halbfinal!
Leider gabe es aber natürlich in dieser aufgeheizten Stimmung sehr vereinzelt auch schon ein paar agressive Zuschauer. Einer drohte, die Fahnen, welche am Balkon aufgehängt waren, abzufackeln, da sie ihm die Sicht nähmen. Dabei war ich bereits schon unterwegs, um das zu regeln. Wäre ja eigentlich die Aufgabe der Stewards (Security) gewesen. Leider waren einige von denen blind und auf beiden Ohren taub und hatten eine eingeschränkte Denkfähigkeit. Zum Glück gab es aber auch noch andere...
Ein anderer Zwischenfall waren Beleidigungen von Schweizer an die Adresse von Türkei-Fans, welche ihre Sitzplätze unglücklicherweise ausgerechnet im Sektor B erhalten hatten.Zumindest konnte ich den Sektor-Chef der Stewards darauf aufmerksam machen und er schaute sich die Situation vor Ort an.
Ansonsten brummte im Sektor B der Bär und die Stimmung war am Kochen. Das hat dann auch zu mehreren kleineren Einsätzen der Sanität geführt. Die meisten Ereignisse lassen sich wahrscheinlich auf übermässigen Alkoholkonsum zurückführen! Auf der Heimfahrt erfuhr ich dann von einem anderen Volunteer, dass es bei ihm im Sektor C einen älteren Anhänger der Türkei gab, der beim 1:2 einen Herzinfarkt erlitt und während 20 Minuten reanimiert wurde. Wie die Geschichte ausgegangen ist, wusse er nicht. Hoffen wir, dass der Mann es überlebt hat!
Die Freude auf das nächste Spiel ist nun schon etwas kleiner, nachdem klar ist, dass es sich für die Schweiz eigentich nur noch um ein Freundschatsspiel handelt. Hoffen wir, dass unsere Nati dort aber nochmals alles gibt und mir Würde aus dem Turnier ausscheidet. Und dann geht es wieder weiter mit hoffentlich spannenden Viertelfinals und dem Halbfinal!
Dienstag, 10. Juni 2008
Davids grosser Tag als Player Escort
Gestern war es endlich soweit. Das Spiel Rumänien - Frankreich vom 9. Juni 2008 mit Anpfiff um 18.00 Uhr im Zürcher Letzigrund war der langersehnte Event. Nun also sollte es passieren! Schon um 11.00 Uhr besammelten sich die Kinder mit den Eltern beim Mc Donald's in Spreitenbach. Und weil ja alle sehr nervös waren (die Eltern vielleicht noch mehr als die Kinder), trafen die meistens schon um ca. 10.30 Uhr ein. Dann bekamen die Kinder zuerst einmal ein schönes, weisses T-Shirt, welches sie sofort anziehen mussten. Die machte es für die Betreuerinnen von Mc Donald's einfacher, die Schar im Auge zu behalten. Mit viel Charme erreichte es David auch noch, dass die anwesende Radio Aargovia Moderatorin Rahel Liebetrau ein Interview mit ihm machte. Und weil der Vater ja auch sooo ein netter ist, wurde er auch gleich vors Interview gezerrt! Den Eltern wurden Gutscheine fürs Restaurant ausgehändigt und so nahmen dann alle schon bald einen frühen Zmittag zu sich. Um 12.30 Uhr stiegen die Kinder in den Bus und wurden ins Stadion chauffiert, damit sie den Einlauf mit den Spielern noch richtig üben konnten. Für die Eltern war Warten bis 15.15 Uhr angesagt. Diese Zeit nutzte ich, um mich mit Tricolore-Wappen fürs Gesicht und Frankreichmützen für David und mich auszurüsten. Endlich durften auch wir in den Bus steigen und nach Zürich fahren. Das tolle Wetter und das schöne Stadium sorgten für eine tolle, friedliche Atmosphäre. Ich habe mich dort bei einem alkoholfreien (wichtig!) Biert gemütlich mit angereisten Franzosen und Rumänen unterhalten. Und selbstverständlich habe ich noch jeden Volunteer angequatscht, der mir vor die Füsse gelaufen ist... ;-) Kur vor Sechs stieg die Nervosität der Eltern ins Unermessliche. Mit wem läuft mein Kind wohl ein? Und da kamen sie auch. Zuerst sah ich nur die Rumänen und deren Eskorte. David war nicht dabei. Ah, jetzt! Dort steht er mit dem Captain der Franzosen, Lilian Thuram (#15, FC Barcelona)! Wäre Thierry Henry nicht auf der Ersatzbank (der Trainer will ihn wohl schonen für die Spiele gegen Holland und Italien), wäre der ganz grosse Traum sogar in Erfüllung gegangen! Aber auch so ist es ein gewaltiges Elebnis für David und alle anderen Kinder. Wenigen Minuten nach den Nationalhymnen wurden die Kinder dann zu uns Eltern auf die Tribüne gebracht, um sich das Spiel anzusehen. Natürlich gab es aber zuerst ein riesiges Hallo und viele Fragen:"Mit wem bist Du reingelaufen?" "Hat er etwas zu Dir gesagt?" "Was hast Du gesagt?" "Was habt ihr am Nachmittag gemacht?" usw. Das Spiel selber war dann keine besondere Attraktion mehr. Die sehr gut stehende Defensive der Rumänen widerstand der eher mässigen Offensive der Franzosen (bester Spieler für mich war Franck Ribery), so dass es bei einem langweiligen 0:0 blieb. Aber ehrlich gesagt, war das Spiel gestern sowieso Nebensache...
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| David als Player Escort beim Spiel Rumänien - Frankreich |
Sonntag, 8. Juni 2008
Jugi-Kreisturnfest vom 8. Juni 2008 in Unterkulm
Erlebnisbericht aus Elternsicht
So ein Kreisturnfest beschäftigt auch die Eltern bereits im Vorfeld. Schliesslich sorgt man dafür, dass die Kinder rechtzeitig ins Turnfesttraining gehen, hört sich die Sorgen bezüglich Selektion an („Ich darf nicht am Geländelauf teilnehmen.“ wie auch „Ich will unter keinen Umständen den Geländelauf rennen.“) bis hin zum regelmässigen und intensiven Studium der Wetterprognosen. Wird das Wetter vielleicht besser als angekündigt? Was gebe ich den Kindern alles an Kleider mit?
Am Samstag laufen dann die letzten Vorbereitungen auf Hochtouren. Wo ist jetzt schon wieder diese verflixte Regenhose? Ach ja, die hat David in seiner Fussballtasche vergessen. Sie riecht dementsprechend ziemlich streng. Dann beschäftigt einen natürlich die Frage, ob alle Kleidungsstücke auch wieder den Weg nach Hause finden. Immerhin füllen unsere Kinder wahrscheinlich schon ganze Fundbüros!
Beim Einkaufen überlegt man sorgfältig, was man wohl den Sprösslingen als Zwischenverpflegung mitgeben soll. Nebst Getränken vielleicht noch ein paar Chips und Kaugummis? Und natürlich braucht es noch einen Fünfliber, damit sie sich vor Ort auch noch eine Glacé kaufen können.
Dann kommt auch noch die mentale Vorbereitung, um die Nervosität vor den verschiedenen Disziplinen etwas einzudämmen. „Mueti, ich habe etwas Bammel vor dem Weitsprung, da bin ich einfach nicht so gut.“ Da braucht es dann das erfahrene Mutterherz, welches mit Zuneigung und ermunternden Worten Mut für den bevorstehenden Wettkampf machen kann.
Am regnerischen Sonntagmorgen, bei idealem Pyjamasonntagwetter also, steht man dann wieder viel zu früh auf und überwindet sein schlechtes Gewissen, die Kinder jetzt schon zu wecken. Diese kriechen auch nur sehr verschlafen aus dem Bett, sind aber nach wenigen Minuten hoch motiviert und können es kaum erwarten, aus dem Haus zu kommen. Selber begibt man sich dann auch bald auf die Wettkampfplätze, weil man ja auf keinen Fall die Einsätze des eigenen Nachwuchses verpassen will. Bepackt mit Ersatzschuhen und –kleider fühlt man sich wie ein Lastesel und beeilt sich hinter der beschwingten Jungmannschaft von einem Wettkampf zum anderen. Dort feuert man alle lauthals an und freut sich über die gelungenen Leistungen.
Von den Strapazen der Vorbereitung und vom frühen Aufstehen gezeichnet, kämpft dann der Vater zwischen den Einsätzen gegen den Schlaf an, während sich die Jugi-Kinder beim Rahmenprogramm bestens amüsieren.
Beim grossen Moment des Rangverlesens schwillt dann die stolze Vaterbrust vor Freude über den ersten Platz des eigen Fleisch und Blut und die Kinder, welche nun definitiv nicht mehr nervös sind, meinen: „Mer send haut eifech die Beschte!“
So ein Kreisturnfest beschäftigt auch die Eltern bereits im Vorfeld. Schliesslich sorgt man dafür, dass die Kinder rechtzeitig ins Turnfesttraining gehen, hört sich die Sorgen bezüglich Selektion an („Ich darf nicht am Geländelauf teilnehmen.“ wie auch „Ich will unter keinen Umständen den Geländelauf rennen.“) bis hin zum regelmässigen und intensiven Studium der Wetterprognosen. Wird das Wetter vielleicht besser als angekündigt? Was gebe ich den Kindern alles an Kleider mit?
Am Samstag laufen dann die letzten Vorbereitungen auf Hochtouren. Wo ist jetzt schon wieder diese verflixte Regenhose? Ach ja, die hat David in seiner Fussballtasche vergessen. Sie riecht dementsprechend ziemlich streng. Dann beschäftigt einen natürlich die Frage, ob alle Kleidungsstücke auch wieder den Weg nach Hause finden. Immerhin füllen unsere Kinder wahrscheinlich schon ganze Fundbüros!
Beim Einkaufen überlegt man sorgfältig, was man wohl den Sprösslingen als Zwischenverpflegung mitgeben soll. Nebst Getränken vielleicht noch ein paar Chips und Kaugummis? Und natürlich braucht es noch einen Fünfliber, damit sie sich vor Ort auch noch eine Glacé kaufen können.
Dann kommt auch noch die mentale Vorbereitung, um die Nervosität vor den verschiedenen Disziplinen etwas einzudämmen. „Mueti, ich habe etwas Bammel vor dem Weitsprung, da bin ich einfach nicht so gut.“ Da braucht es dann das erfahrene Mutterherz, welches mit Zuneigung und ermunternden Worten Mut für den bevorstehenden Wettkampf machen kann.
Am regnerischen Sonntagmorgen, bei idealem Pyjamasonntagwetter also, steht man dann wieder viel zu früh auf und überwindet sein schlechtes Gewissen, die Kinder jetzt schon zu wecken. Diese kriechen auch nur sehr verschlafen aus dem Bett, sind aber nach wenigen Minuten hoch motiviert und können es kaum erwarten, aus dem Haus zu kommen. Selber begibt man sich dann auch bald auf die Wettkampfplätze, weil man ja auf keinen Fall die Einsätze des eigenen Nachwuchses verpassen will. Bepackt mit Ersatzschuhen und –kleider fühlt man sich wie ein Lastesel und beeilt sich hinter der beschwingten Jungmannschaft von einem Wettkampf zum anderen. Dort feuert man alle lauthals an und freut sich über die gelungenen Leistungen.
Von den Strapazen der Vorbereitung und vom frühen Aufstehen gezeichnet, kämpft dann der Vater zwischen den Einsätzen gegen den Schlaf an, während sich die Jugi-Kinder beim Rahmenprogramm bestens amüsieren.
Beim grossen Moment des Rangverlesens schwillt dann die stolze Vaterbrust vor Freude über den ersten Platz des eigen Fleisch und Blut und die Kinder, welche nun definitiv nicht mehr nervös sind, meinen: „Mer send haut eifech die Beschte!“
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| Jugi Kreisturnf |
Samstag, 7. Juni 2008
Die Europameisterschaft 2008 hat begonnen
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| Eröffnungs |
Freitag, 6. Juni 2008
Der Sabbatical hat endlich begonnen!
Langes Warten hatte endlich ein Ende. Heute hat mein 8-wöchiger Sabbatical endlich angefangen. Doch statt auszuschlafen, stand ich sogar noch früher auf. Der Wecker klingelte um 04.55 Uhr, damit ich um 07.00 Uhr meinen ersten Einsatz als Volunteer der UEFA Euro 2008 antreten konnte.
Heute handelte es sich um einen Sondereinsatz für die Eröffnungszeremonie. Rund 20 Freiwillige aus dem Bereich Guest Services brachten an allen 40'000 Sitzen eine Broschüre an, welche dann wohl am Schluss weggeworfen wird ;-). Körperlich war es ziemlich anstrengend, aber mit dem hochmotivierten Team hat es sehr viel Spass gemacht.
Jetzt gehen wir mit der Familie dann noch ganz gemütlich ans Saisonabschluss-Bräteln der E-Junioren des FC Gränicens. Dann werde ich schon bald schlafen gehen, damit ich morgen für den Turnierstart ready bin! Riesenfreu! :-)
Heute handelte es sich um einen Sondereinsatz für die Eröffnungszeremonie. Rund 20 Freiwillige aus dem Bereich Guest Services brachten an allen 40'000 Sitzen eine Broschüre an, welche dann wohl am Schluss weggeworfen wird ;-). Körperlich war es ziemlich anstrengend, aber mit dem hochmotivierten Team hat es sehr viel Spass gemacht.
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| Sondereins |
Jetzt gehen wir mit der Familie dann noch ganz gemütlich ans Saisonabschluss-Bräteln der E-Junioren des FC Gränicens. Dann werde ich schon bald schlafen gehen, damit ich morgen für den Turnierstart ready bin! Riesenfreu! :-)
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