Sonntag, 8. Juni 2008

Jugi-Kreisturnfest vom 8. Juni 2008 in Unterkulm

Erlebnisbericht aus Elternsicht

So ein Kreisturnfest beschäftigt auch die Eltern bereits im Vorfeld. Schliesslich sorgt man dafür, dass die Kinder rechtzeitig ins Turnfesttraining gehen, hört sich die Sorgen bezüglich Selektion an („Ich darf nicht am Geländelauf teilnehmen.“ wie auch „Ich will unter keinen Umständen den Geländelauf rennen.“) bis hin zum regelmässigen und intensiven Studium der Wetterprognosen. Wird das Wetter vielleicht besser als angekündigt? Was gebe ich den Kindern alles an Kleider mit?

Am Samstag laufen dann die letzten Vorbereitungen auf Hochtouren. Wo ist jetzt schon wieder diese verflixte Regenhose? Ach ja, die hat David in seiner Fussballtasche vergessen. Sie riecht dementsprechend ziemlich streng. Dann beschäftigt einen natürlich die Frage, ob alle Kleidungsstücke auch wieder den Weg nach Hause finden. Immerhin füllen unsere Kinder wahrscheinlich schon ganze Fundbüros!
Beim Einkaufen überlegt man sorgfältig, was man wohl den Sprösslingen als Zwischenverpflegung mitgeben soll. Nebst Getränken vielleicht noch ein paar Chips und Kaugummis? Und natürlich braucht es noch einen Fünfliber, damit sie sich vor Ort auch noch eine Glacé kaufen können.
Dann kommt auch noch die mentale Vorbereitung, um die Nervosität vor den verschiedenen Disziplinen etwas einzudämmen. „Mueti, ich habe etwas Bammel vor dem Weitsprung, da bin ich einfach nicht so gut.“ Da braucht es dann das erfahrene Mutterherz, welches mit Zuneigung und ermunternden Worten Mut für den bevorstehenden Wettkampf machen kann.

Am regnerischen Sonntagmorgen, bei idealem Pyjamasonntagwetter also, steht man dann wieder viel zu früh auf und überwindet sein schlechtes Gewissen, die Kinder jetzt schon zu wecken. Diese kriechen auch nur sehr verschlafen aus dem Bett, sind aber nach wenigen Minuten hoch motiviert und können es kaum erwarten, aus dem Haus zu kommen. Selber begibt man sich dann auch bald auf die Wettkampfplätze, weil man ja auf keinen Fall die Einsätze des eigenen Nachwuchses verpassen will. Bepackt mit Ersatzschuhen und –kleider fühlt man sich wie ein Lastesel und beeilt sich hinter der beschwingten Jungmannschaft von einem Wettkampf zum anderen. Dort feuert man alle lauthals an und freut sich über die gelungenen Leistungen.

Von den Strapazen der Vorbereitung und vom frühen Aufstehen gezeichnet, kämpft dann der Vater zwischen den Einsätzen gegen den Schlaf an, während sich die Jugi-Kinder beim Rahmenprogramm bestens amüsieren.

Beim grossen Moment des Rangverlesens schwillt dann die stolze Vaterbrust vor Freude über den ersten Platz des eigen Fleisch und Blut und die Kinder, welche nun definitiv nicht mehr nervös sind, meinen: „Mer send haut eifech die Beschte!“

Jugi Kreisturnfest Unterkulm

Samstag, 7. Juni 2008

Die Europameisterschaft 2008 hat begonnen

Eröffnungsspiel Schweiz - Tschechien
Endlich war es soweit! Seit Monaten hatte ich mich darauf gefreut. Mich Hochspannung fuhr ich heute nach Basel. Noch wusste ich nicht, in welchem Teilbereich ich eingesetzt werde. Umso grösser war deshalb meine Freude, als ich erfuhr, dass ich zum Eröffnungsspiel ein Team von Guest Services Volunteers, sogenannte Stand Volunteers, ins Stadion führen durfte. Unsere Aufgabe war diejenige des Platzanweisers, was durch die zusätzliche Bestuhlung im Joggeli sowie zum Teil doppelt verkauften Plätzen ein durchaus anspruchsvoller Job ist. Die Stimmung war aber ab der Türöffnung um 15.00 Uhr fantastisch und die Leute toll. Zwar hatten einige Matchbesucher schon ordentlich getankt, weshalb ich dann auch einige meiner jungen weiblichen Teammitglieder gelegentlich vor etwas arg zudringlichen Fans bewahren musste. Es war aber eine ausgelassene und friedliche Stimmung. Mein Team arbeitete hochmotiviert und half den Besuchern, rasch und unkompliziert ihre Plätze zu finden oder in Problemfällen einen entsprechenden Kollegen vom Ticketing zu organisieren, der immer eine Lösung fand. Natürlich verbrachten wir den ganzen Match im Stadion und fieberten, wenn auch etwas diskreter als die anderen Fans, mit der Schweizer Nati mit. Etwas gedrückt war es dann dementsprechend im Joggeli, als klar war, dass die Schweiz verloren hatte. Trotzdem blieb es friedlich und auch wir haben darüber unsere gute Laune nicht verloren. Ich freue mich schon jetzt auf den Mittwoch, an welchem ich sicher nochmals einen Einsatz im Stadion haben werde. Anschliessend gibt es vermutlich auch bei den Team Leaders eine Rotation. Dies finde ich in Ordnung, denn es ist auf jeden Fall fair, dass alle einmal die Gelegenheit bekommen, Stand Volunteer zu sein.

Freitag, 6. Juni 2008

Der Sabbatical hat endlich begonnen!

Langes Warten hatte endlich ein Ende. Heute hat mein 8-wöchiger Sabbatical endlich angefangen. Doch statt auszuschlafen, stand ich sogar noch früher auf. Der Wecker klingelte um 04.55 Uhr, damit ich um 07.00 Uhr meinen ersten Einsatz als Volunteer der UEFA Euro 2008 antreten konnte.

Heute handelte es sich um einen Sondereinsatz für die Eröffnungszeremonie. Rund 20 Freiwillige aus dem Bereich Guest Services brachten an allen 40'000 Sitzen eine Broschüre an, welche dann wohl am Schluss weggeworfen wird ;-). Körperlich war es ziemlich anstrengend, aber mit dem hochmotivierten Team hat es sehr viel Spass gemacht.

Sondereinsatz als Volunteer UEFA Euro 2008


Jetzt gehen wir mit der Familie dann noch ganz gemütlich ans Saisonabschluss-Bräteln der E-Junioren des FC Gränicens. Dann werde ich schon bald schlafen gehen, damit ich morgen für den Turnierstart ready bin! Riesenfreu! :-)

Samstag, 31. Mai 2008

Ein Volunteering-Wochenende



Heute besuchte ich mein fachspezifisches Training für meinen Einsatz als Volunteer an der UEFA Euro 2008. Die Einweisung in den Job war gut und auch das Ambassador Skills Training war professionell aufgesetzt. Allerdings war der Referent kein geborener Trainer...

Gleichzeitig engagierte sich auch der Rest der Familie in Freiwilligenarbeit. Und das erst noch in einem viel sozialeren Umfeld. Seit Jahren schon organisiert Béatrice einen Verkaufsstand für den nationalen Blumenverkauf der Krebsliga. Natürlich sind da auch die Kinder mit Begeisterung dabei. Schon kurz vor Zwölf Uhr waren alle bestellten Blumen verkauft. Der Erlös geht zu Gunsten der Krebsliga.

Sonntag, 18. Mai 2008

Ein ereignisreiches Wochenende

Angefangen hat ein wirklich ereignisreiches Wochenende bereits am Freitagabend. Als Schlusspunkt der Projektwoche präsentierte der Kindergarten und die Primarschule von Teufenthal das Musical "Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer". Mit viel Engagement und Leidenschaft stellten die Lehrerschaft und Schüler Kulissen und Kostüme her und probten Text und Lieder ein. Voller Stolz waren wir, weil mit Annatina und David gleich zwei unserer Kinder mitwirkten. Annatina spielte sowohl einen Fisch im Meer als auch einen Papagei im 'Tausendwunderwald'. David durfte die Rolle des Lukas spielen.

Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer




Der Samstag stand im Zeichen des Sports. Am Vormittag spielte David mit dem FC Gränichen Eb gegen die E-Junioren des FC Beinwil am See. Nach einer sehr guten Halbzeit (1:1) liessen die Kräfte der Gränicher nach und das Spiel endete 5:1 für die Seetaler.

Am Nachmittag startete David am "De schnällscht Chomer". Unsere Mädels konnte wir nicht zum Starten überreden. Dafür feuerten sie ihren Bruder und alle anderen Bekannten Gesichter lautstark an. Der 80m-Lauf lief für David noch relativ gut, aber die Konkurrenz war sehr stark. Beim 1000m-Lauf wollte er dem Feld von Beginn weg davonziehen, was ihn sehr viel Kraft kostete und ihn schlussendlich ins Mittelfeld verbannte. Es war ein schöner und fairer Wettkampf und alle Teilnehmer verdienen dafür Respekt. Leider meinte es Petrus nicht so gut mit den jungen Sportlern und deckte den Sportplatz beim Bezirksschulhaus in Unterkulm mit reichlich Regen ein.

De schnällscht Chomer


Heute liessen wir es etwas ruhiger angehen. Allerdings nennt uns ja unsere Jüngste nicht umsonst eine 'Macherfamilie' (weil wir ja schliesslich immer irgendetwas machen...). Also starteten wir zu einem Spaziergang via den Pfaffenberg zur alten Mühle. Aber auch heute wollte Petrus, der alte Fischer, uns dies nicht im Trockenen erleben lassen. Da der Regen schlussendlich sehr heftig wurde, kürzten wir auf der Höhe in Richtung Hochrüti ab und kamen 'pflotschnass' nach Hause.

Ein Sonntagsspaziergang in Teufenthal

Donnerstag, 15. Mai 2008

Pfingstausflug auf den Hartmannswillerkopf

Bei wunderschönem Pfingstwetter machten sich Nik und ich mit unseren Jungs auf den Weg ins Elsass, um auf dem Hartmannswillerkopf das Schlachtefeld aus dem 1. Weltkrieg anzuschauen. Bei einem kurzen Zwischenstopp in Cernay besichtigten wir noch den Deutschen Soldatenfriedhof, wo Gefallene aus dem 1. und 2. Weltkrieg ihre letzte Ruhestätte fanden.

Die Umwanderung des Hartmannswillerkopf war höchst interessant. Speziell das Erkunden der alten Bunker im Felsen gefiel unseren Jungs sehr.

Wie absurd dieser Krieg war, zeigte sich ganz besonders auf dem Gipfel, wo die ehemaligen gegnerischen Linien gerade mal 15 Meter auseinander lagen.

Hartmannswillerkopf

Donnerstag, 1. Mai 2008

Ausflug an Auffahrt

Als das schöne Wetter dann doch noch kam, unternahmen wir mit David und Annatina einen Ausflug zu den Sandsteinhöhlen in Gränichen. Ausserdem kamen noch einige Nachbarjungs mit, welche dann mit David mit den BMX den Wald unsicher machten.



Annatina hätte so gerne gehabt, ihr Gotti Sabine wäre noch mit den Kindern mitgekommen. Da dies leider nicht geklappt hat, wollte Annatina ihr unbedingt eine Nachricht aufnehmen.



Madlaina verbrachte den Nachmittag mit Anita auf dem Tennisplatz und beim Baden in der Wyna (brrrrr).

Und zu Hause nach dem Znacht wurde dann weiter gejumped!